Region stärkt Wirtschaft und Tourismus

Vorschläge von Bürgern und Experten werden in fünf großen Projekt-Bereichen umgesetzt

Mit breiter Mehrheit haben sich die Bürgerinnen und Bürger der Region sowie zahlreiche Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft für Maßnahmen im Bereich Wirtschaft und Tourismus ausgesprochen, um die Region attraktiver zu gestalten. Auch die Bereiche Innovation, Gesundheit und Demografie wurden als wichtige Zukunfts-Themen herausgearbeitet. In einer Kooperation zwischen der Stadt Zweibrücken, dem Kreis Südwestpfalz und der Verbandsgemeinden Zweibrücken-Land und Thaleischweiler-Wallhalben wird ein Stadt-Umland-Konzept erarbeitet, dass die Region bis 2030 prägen und weiterentwickeln soll.

„In unserer Arbeit haben wir fünf Bereiche identifiziert, mit denen wir unsere Region in den nächsten Jahren entscheidend weiterentwickeln werden“, erklärt Kurt Pirmann, Oberbürgermeister der Stadt Zweibrücken. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen demnach die mittelständische Wirtschaft der Region, der Hochschulstandort in Zweibrücken, der Ausbau des Tourismus, die verstärkte Zusammenarbeit mit den Schulen der Region und die offensive Vermarktung des Standorts mit all seinen Vorteilen für Familien und Wirtschaft. Außerdem sollen Tourismusmarketing und Wirtschaftsförderung enger als bisher zusammenarbeiten, um Kräfte zu bündeln. Es sollen durch diese Maßnahmen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen und bestehende Arbeitsplätze in der Region gehalten werden

„Die vergangenen 12 Monate haben gezeigt, dass wir große Zukunftschancen haben. Jetzt wollen wir sie so gut wie möglich nutzen und verstärken. Wir wollen die Ideen unserer Bürgerinnen und Bürger und der Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft umsetzten und unsere Region fit für 2030 machen“, so Pirmann weiter.

Ideen mit breitester Zustimmung zuerst

Zu Beginn des Jahres beteiligten sich mehr als 230 Bürgerinnen und Bürger an Workshops in Dellfeld, Wallhalben und Zweibrücken und sammelten Ideen für die Zukunft der Region. Gleichzeitig fanden rund 40 Gespräche mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft statt. Im Sommer wurden zusätzlich insgesamt 60 Schüler und Studierende nach ihrer Meinung zur Region, ihren Ideen und ihren Plänen für die Zukunft vor Ort befragt. Zusätzlich nahmen fast 120 junge Menschen an einer Online-Befragung teil.

So entstand ein breites Meinungsbild mit klaren Aufträgen an die Politik. Die größte Zustimmung erhielten Forderungen nach einer intensiveren Wirtschafts- und Innovationsförderung, sowie der Ausbau der Tourismusinfrastruktur und die Verstärkung des Tourismus-Marketings. Außerdem waren besonders den Bürgern die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung ein großes Anliegen.

Konzept wird im Frühjahr der Öffentlichkeit vorgestellt

Auch wenn das gesamte Konzept erst im Frühjahr der Öffentlichkeit präsentiert wird, sind einige Eckpfeiler aus den verschiedenen Handlungsfeldern bereits jetzt bekannt: In Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft sollen Handwerksbetriebe bei der Gewinnung von Nachwuchs und Nachfolgern unterstützt werden. In direkter Nachbarschaft zur Hochschule in Zweibrücken soll ein Gründer- und Anwendungszentrum entstehen. Studierende sollen so nach ihrem Abschluss in der Region gehalten werden und neue Unternehmen in die Region geholt werden. Für die Belebung des Tourismus sollen Rad- und Premiumwanderwege ausgebaut und die Kräfte im Tourismus-Marketing gebündelt werden. In Kooperation zwischen dem Mittelstand und Schulen im Stadt-Umland werden Schüler verstärkt die Möglichkeit erhalten, die Unternehmen der Region kennenzulernen, um eine passende Perspektive in der Region zu finden..

Gerade wird das Konzept mit dem Innen- und Wirtschaftsministerium des Landes, der Verwaltungsbehörde und der Entwicklungsagentur abgestimmt.

Die Zahlreichen Ideen aus der Bevölkerung werden in fünf Handlungsfeldern zusammengefasst:

1.    Hochschule und Zukunftstechnologien

2.    Standort für Mittelstand, Industrie, Handwerk und Handel

3.    Lebenswerter Standort – Infrastruktur

4.    Standortmarketing als lebenswerter, kostenoptimaler Zukunftsstandort

5.    Die Kunden im Mittelpunkt – Wirtschaftsförderung und Tourismus unter einem Dach